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Am Brünnlein vor dem Tore

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Am Brünnlein vor dem Tore

Beitrag  WS am Mi Sep 28, 2011 8:37 pm

2004
In den kommenden 20 Jahren liefert die Türkei jährlich 50 Millionen Kubikmeter Frischwasser aus dem anatolischen Fluss Manavgat an Israel. Die Menge, die mit gigantischen Tankschiffen transportiert wird, entspricht dem Jahres-Verbrauch einer Million Deutscher. Im Gegenzug wird Israel den Nato-Staat Türkei mit Panzern und Luftwaffentechnologie beliefern. Für einen Kubikmeter Wasser wird dabei etwa ein Dollar berechnet.

2009
Je knapper das Wasser in Israel wird, desto ferner rücken auch die Chancen auf einen Frieden mit den Palästinensern. Unterhalb des Westjordanlands, das die Palästinenser für sich beanspruchen, liegen sogenannte Berg-Aquifere, also hohle Gesteinsformationen, durch die kostbares Grundwasser fließt.Mit der Besetzung des Westjordanlandes 1967 deklarierte Israel Grundwasser zum "nationalen Eigentum" - und drehte den Palästinensern den Hahn zu. Im Durchschnitt können die Palästinenser dort am Tag nur rund 60 Liter Frischwasser verbrauchen. Israelis und die jüdischen Siedler dagegen haben keine Quote auferlegt bekommen und verbrauchen täglich bis zu 300 Liter. Palästinenser dürfen ohne Genehmigung der Armee keine Brunnen bauen und sind oft auf Tankwagen angewiesen. Seit den Friedensverhandlungen von Oslo Mitte der neunziger Jahre haben Israel und die Palästinenser wiederholt die Wasserfrage angesprochen - ergebnislos. Israel ist nicht bereit, die Hoheit über die Grundwasserquellen abzutreten.

2010
Ein israelisches Kommando hat einen Schiffskonvoi unter türkischer Flagge mit Hilfslieferungen für den Gaza-Streifen gewaltsam gestoppt. 9 Tote.

2011
Für den Sozialwissenschaftler Sinan Ogan vom türkischen Think-Tank Türksam dürfte sich die Welle der antiisraelischen Gefühle aber rasch auf die gesamte Bevölkerung übertragen. "Man kann das was heute morgen im Mittelmeer passiert ist, nicht mal mit den Piraten von Somalia vergleichen", sagt er. "Denn die haben wenigstens eine Hemmschwelle. Die beschlagnahmen höchstens das Boot. Israel hat das bei weitem überschritten und die Schiffe angegriffen, als sei Krieg."Eine weitere Eskalation, ein Säbelrasseln in der Ägäis, eine Kriegserklärung an Israel gar - nichts will Ogan ausschließen. "Man kann das fast mit dem Attentat auf den österreichischen Thronfolger vergleichen, das zum Auslöser des Ersten Weltkriegs wurde", glaubt er. (SPIEGEL)

Israel gerät nach dem blutigen Angriff auf eine propalästinensische Hilfsflotte zunehmend unter Druck: Uno-Generalsekretär Ban Ki Moon forderte eine sofortige Aufhebung der Blockade des Gaza-Streifens - die Staaten der Arabischen Liga erklärten, sie "mit allen Mitteln durchbrechen" zu wollen. (SPIEGEL)

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Nur Laktoseintolerante erschießen leichtsinnig eine Kuh.

WS

WS
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